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Qualitätssicherung
& Chargenverfolgung mit Barcode
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Ziel war die
Qualitätssicherung und die Chargenverfolgung in der Produktion von
chemischen Katalysatoren im ERP System SAP R/3 abzubilden.
Den Umfang der Leistungsfähigkeit
möchten wir an einem Beispiel eines süddeutschen Chemiekonzerns
darstellen.
Zunächst wurde über
BDE Terminals mit angeschlossenen Druckern, Handscannern und Wägesystemen
nachgedacht. In der gesamten Ausbaustufe wurde diese Möglichkeit
jedoch aus Kostengründen abgelehnt. Daraufhin versuchten wir ein
Konzept darzustellen, welches die Zielvorgaben erfüllt, jedoch lediglich
aus einem intelligenten Drucksystem als Kernstück besteht.
Aufgabe war, direkt am Drucksystem
folgende Aufgaben zu realisieren.
• TCP/IP transparente, Bi-direktionale, Socketverbindung zu Middleware,
welche die erhobenen Daten per Batch-Input an SAP weitergibt.
• Anschluß eines Bi-direktionalen Netz-werkkonverters
• Anschluß eines Laser-Handscanners
• Anschluß eines Wägesystems
• Applikationssoftware für die Bediener-eingaben und die Kommunikation
mit dem Hostsystem
Für diese Aufgabenstellung
kam nur der Intermec EasyCoder PX4 in Frage. Mit dessen integrierten,
Basic-ähnlichen Program-miersprache Fingerprint™
und der umfangreichen Schnittstellenausrüstung wurde das Projekt
erst möglich.
Kernstück des
Systems war die Applikationssoftware auf dem EasyCoder PX4.
Der Benutzer musste für die Produktion verschiedene Eingaben tätigen
und Informationen vom Hostsystem erlangen. Zusätzlich wurde das System
zur Erfassung von Umlagerungen im Produktionslager und zur Erfassung der
Verbrauche von Rohstoffen benutz.
Beim Programmstart wurde erst der Mitarbeiter und anschließend die
Nummer der Abfüllstation erfasst und ans Hostsystem übertragen.
Damit war der Benutzer angemeldet.
Im Startmenü konnte der
Benutzer auswählen, ob es sich um die Abfüllung von Tonnenware
oder Sackware, oder die Erfassung von Verbrauchen oder Umlagerungen handelt.
Beim Beginn des Produktionsprozesses wurden vom Mitarbeiter die Fertigungsauftrags-nummern
gescannt, die Chargennummer auf der Tastatur eingegeben, die Gewichtsdaten
von der Waage übernommen und zusätzliche Kommetarcodes des Mitarbeiters
eingegeben. Alle diese Eingaben wurden in Echtzeit der Eingabe zum Hostsystem
übertragen, dort überprüft, gespeichert und als OK oder
Fehlermeldung wieder zu Drucksystem EasyCoder 501XP™ gesendet.
Analog dazu wurden am Drucker mit ähnlicher Bi-direktionaler Kommunikation
zu Host-System die Verbräuche und Umlagerungen erfasst.
Aus Kostengründen wurde das Drucksystem EasyCoder PX4 mit einem zweiten
Applikationsprogramm ausgestatten, welches ihm ermöglichte auch als
Lagerdrucker mit direkter SAP-Anbindung zu arbeiten.
Hierbei wurden die benötigten Etikettenlayouts direkt in der Applikationssoftware
abgelegt und die variablen Felder direkt ohne Middleware per „Ascii
Printer Emulation“ aus SAP auf den Drucker gesandt.
Durch die hochwertigen, Bi-direktionalen Netzwerkkonverter konnten alle
installierten Drucksysteme EasyCoder PX4 zentral gewartet und Programmänderungen,
Layoutänderungen und Softwareupdates, direkt und zentral auf die
Systeme gespielt werden.
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